Die Fußball Bundesliga verdeutlicht derzeit sehr anschaulich, wie der Baustein „soziale Kompetenz“ maßgeblich am Erfolg eines Unternehmens beteiligt ist.
Derzeit führen die Vereine Dortmund, Leverkusen, Mainz und Hannover die Tabelle an. Alles Vereine, deren Trainer für ihre besonders einfühlsame Umgangsweise mit den Spielern bekannt sind. Insbesondere Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) und Thomas Tuchel (FSV Mainz 05) geben sich zusätzlich jederzeit bewusst authentisch. Das schafft Sympathie. Beide verfügen über eine sehr hohe soziale Kompetenz und wissen intuitiv, wann welcher Spieler Streicheleinheiten braucht. Und man hat immer den Eindruck, dass die Spieler beim Einlaufen bis unter die Haarspitzen motiviert sind. Ihr Credo: Um Erfolg als Mannschaft zu haben, muss jeder im Verein mitziehen.
Einer der erfolgreichsten Führungskräfte im Profifußball heißt José Mourinho. Seit 2003 hat Mourinho 13 nationale Titel mit 3 verschiedenen Mannschaften gewonnen. Hinzu kommt der Gewinn der UEFA Champions League 2004 mit Porto und 2010 mit Inter Mailand. Als 2maliger Welt Klub Trainer des Jahres ist er seit 142 Ligaheimspielen ungeschlagen.
Sein Erfolgsrezept: Mourinho spricht mit allen beteiligten Menschen im Verein. Auf und abseits des Platzes. Von der Putzfrau bis zum Präsidenten erreicht er die Menschen auf einer tiefliegenden Ebene von Verständnis. Er organisiert ein perfekt eingespieltes Team, in dem jeder unbedingt mit seiner ganz persönlichen Leistung zum gemeinschaftlichen Erfolg beitragen will. Mourinho kreiert einen Glauben an das Erreichen des Ziels und schürt einen eisernen Willen zum Erfolg. Durch seine Arbeit glauben die Menschen im Verein an sich selbst und ihre Fähigkeiten. „Eine magische Atmosphäre“ wie Inter Mailands Präsident Massimo Moratti sie beschreibt. „Jedes bisschen Potenzial im Verein setzt JM für den Erfolg ein!“. Nicht nur für den Inter Präsidenten steht fest: Seine besondere Art mit Menschen umzugehen, macht „The Special One“ zu einem der besten und erfolgreichsten Trainer der Welt.
